Wildschweine, im Hergering VI, der 24 Reviere rund um den Segeberger Forst mit
einer Fläche von 9.000 Hektar, fast um die Hälfte höher als im Vorjahr. Damit bestätigte Hegeringsleiter Bernd Jensen in der Hauptversammlung in der
Gaststätte Klint den allgemeinen Trend. Beim Rotwild wurden 32 Tiere, im Jahre
2007 27 Tiere, erlegt. Beim Damwild erhöhte sich die Strecke von 77 auf 103
Tiere, von denen allein 35 Opfer des Straßenverkehrs wurden. Auch beim
Rehwild verendeten 96 von 406 getöteten Tiere nach Unfällen auf der Straße.
Zur weiteren Strecke gehören u. a. 121 Hasen, 137 Füchse, 11 Dachse, 27
Steinmarder, 24 Iltisse, 108 Rabenkrähen, 54 Elstern, 41 Fasanen, 212
Stockenten und 85 Ringeltauben. Bernd Meyer (Bark-Schafhaus) zeigte sich in
der Hegeschau mit der Abschussquote beim Rehwild zufrieden.
Bei den Böcken sei das Soll zu 90 Prozent erfüllt. Mit Hegeplaketten zeichnete
er Hans Heinrich Steenbock (Bark), für das mit 430 Gramm stärkste Rehbock Gehörn
und das Revier Fehrenbötel für ausgewogenen Abschuss aus. Für langjährige
Mitgliedschaft im Deutschen Jagdschutzverband mit Treuenadeln geehrt wurden
- für 50 Jahre Alfred Walendzik (Wittenborn), Hans Spahr (Fehrenbütel);
für 40 Jahre Bernhard Meyer (Bark); für 25 Jahre Heidi Fitzner (Rickling),
Claus Wilhelm Ohrt (Rickling) und Hans Werner Ralf (Bark).
Die Jungjägerinnen Roswitha Rensch aus Hartenholm,
Kathrin Schwarz aus Heidmühlen und Michaela Utermann erhielten Ihre Jägerbriefe.
Die Kinder- und Jugendarbeit wird weiter Kristina Luchnik betreiben.
Dem Hegering VI gehören 170 Mitglieder an.

Dieser Bericht ist im Original erschienen:
Segeberger Zeitung, Nr.73, Seite 30, Segeberger Umland, 27.03.2009; Text: hül; Foto: privat




