Dreschvereinigung Heidmühlen

Jahreshauptversammlung und Treckerausfahrt

Zwei Treckerreihen warten auf das Startzeichen
Die Teilnehmer bei der wohlverdienten Pause
Treckerfreunde warten auf die knifflige Aufgabe

 

 

 

 

 

 

 

Pünktlich um 15.30 Uhr waren am Sonnabend, den 26. September 2020 auf der Vereinskoppel beim Sportplatz an die 40 Aktive der rund 139 mitgliederstarken Dreschgemeinschaft mit ihren alten Treckern erschienen, um an der Ausfahrt teilzunehmen. Diese hatte der Festausschussvorsitzende Stefan Stüber mit Niels Schröder und Marco Voß ausgearbeitet. „Achtet bitte auf die Abstandsregeln während der Pausen“, ermahnte Vorsitzender Arne Voß seine Mitglieder. „Es ist schön, nach so langer Zeit wieder gemeinsam etwas zu unternehmen. Trotz des angesagten schlechten Wetters ist es eine super Beteiligung. Leider habe ich auch eine schlechte Nachricht: der Vorstand hat beschlossen, die Jahreshauptversammlung in das nächste Jahr zu verschieben.“ Niels Schröder machte den Anführer und 26 Oldtimer-Trecker, teilweise mit Kutsche oder Anhänger bestückt, folgten ihm auf die Tour. Durch das Dorf ging es in den Stellbrook, wo eine knifflige Aufgabe auf die Fahrer wartete. Es sollte die Durchfahrtshöhe für die einzelnen Schlepper geschätzt und bei der Durchfahrt gemessen werden. Mit nur zwei Zentimeter Abweichung gewann Martin Schlüter den Wettbewerb. Und weiter ging bei einsetzendem Regen durch die Feldmark Richtung Bimöhlen und Großenasper Feld. Nach einer kurzen Pause fuhren dann alle im strömenden Regen am Hof Halloh vorbei Richtung Heimat. Trotz des schlechten Wetters hatten alle die Fahrt genossen. Den Abschluss erlebten dann alle im Landcafe Mühlenholz bei leckerem Flammkuchen und Getränken, natürlich auch hier mit dem gebührenden Abstand. Krö

Kartoffelsammeln im Jubiläumsjahr nur im kleinen Kreis - Corona bedingt war das 20 jährige Jubiläum abgesagt worden

Der Kartoffelroder der Marke Grimme, SE 75-40, mit seinen Helfern an Bord, von links Vorsitzender Arne Voß, Lena Kahl, Jan Stromer, Erich Breiholz, Lana und Falk Gordon und Stefan Lehmann
Der Deutz D 25 mit dem Kartoffelroder „Wühlmaus“ kurz vor dem Einsatz

Heidmühlen.     Rund 35 Vereinsmitglieder der 139 Mitglieder starken Dreschvereinigung waren der Einladung des Vorsitzenden Arne Voß gefolgt, um die Kartoffeln auf dem Vereinsacker neben dem Sportplatz zu ernten. Das Wetter spielte mit, so daß die Anwesenden viel Spaß hatten. Marc Specht aus Kleinkummerfeld war mit seinem CASE IHC 175, 150 PS stark und einem Kartoffelroder der Marke Grimme, SE 75-40 -ein Vollernter- gekommen, um mit dieser Maschine die Kartoffeln aus der Erde zu holen. Diese wurden gleich an Bord durch die fleißigen Helfer von Steinen und schlechten Kartoffeln getrennt. Das mühevolle Sammeln von der Erde blieb somit aus. Durch die Trockenheit und den Kartoffelkäfer gab es nur eine durchschnittliche Ernte. Nachdem der Sammelbehälter gut gefüllt war, wurden die Kartoffeln auf einen Anhänger umgeladen. Olaf Voß hatte in der Zwischenzeit mit seinem Deutz D 25 -20 PS stark- den Kartoffelroder Marke „Wühlmaus“ geholt, um die zweite gepflanzte Sorte, Bamberger Hörnchen, eine alte Kartoffelsorte aus Franken, auszuroden. Die als festkochend geltenden Kartoffeln sind klein und haben eine längliche, fingerförmige, krumme Form. Sie haben festes hellgelbes Fleisch, leicht ockerfarbene Haut und ein nussiges Aroma mit einem intensiven Eigengeschmack und werden sehr gern von den Heidmühlern gegessen. Bei dieser Art der Ernte werden die Kartoffeln durch ein Laufband von Sand und Kraut gereinigt und in eine Reifenspur gelegt. Gebückt oder auf Knien werden dann die Knollen in Körbe gesammelt. Hierbei helfen immer wieder gern die Kinder, schmecken die selbstgesammelten Kartoffeln doch am Besten. Durch die Corona Pandemie durfte leider die schon traditionelle Kartoffelsuppe nicht ausgegeben werden. Trotzdem standen die Mitglieder noch lange bei einem netten Klönschnack zusammen. Krö

Viel Spaß beim Frühjahrspflügen der Drescher in Heidmühlen

Vorsitzender Arne Voß auf seinem 24 PS starken IHC McCormick D 324, Baujahr 1959, der doch Mühe hatte, den Zweischarpflug zu ziehen
Matthias Linau mit seinem "Dieselroß" Fendt Farmer 3S, 50 PS Baujahr 1961 mit dem Dreischarpflug bei der Arbeit
beim Eggen, Erich Kröger mit seinem "Dieselroß" Fendt Fix 2, 18 PS, Baujahr 1960 während der Arbeiten
vier verschiedene Schlepper bei der Arbeit

Heidmühlen. „Im Märzen der Bauer die Rößlein anspannt“ heißt es so schön im Volkslied. Unter diesem Gedanken hatte der Festausschuss der Dreschgemeinschaft Heidmühlen das alljährliche Pflügen geplant, für Sonnabend, den 07. März 2020 ab 13.00 Uhr eingeladen und gehofft, dass nach den vielen Regentagen es einigermaßen trocken bleibt. Vorsitzender Arne Voß konnte bei gutem Wetter rund 20 Aktive mit ihren Treckern und Pflügen auf der Vereinskoppel neben dem Sportplatz begrüßen. Es waren zwar keine Rösser (Pferde) zu bewundern, aber drei Schlepper der Marke Fendt Dieselross waren im Einsatz. Matthias Linau mit seinem Fendt Farmer 3S, 50 PS Baujahr 1961, Hans Kröger mit seinem Fendt Fix 2, 19 PS, Baujahr 1961 und Erich Kröger mit seinem Fendt Fix 2, 18 PS, Baujahr 1960 am Arbeiten. Der Acker sollte für das Einbringen des Saatgutes vorbereitet werden. Dabei konnten die alten Maschinen zeigen, was sie noch konnten. Auch für die Mitglieder war wieder eine Herausforderung. Das Einstellen der Pflüge auf die richtige Breite und Tiefe hatten die Meisten doch gar nicht mehr gelernt. Nach kurzer Zeit waren dann rund 15 Gespanne mit Zwei- und Dreischarpflügen unterwegs, um das Feld zu beackern. Da die Schlepper mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten fuhren, hatte Olaf Voß einige Furchen gezogen, so dass es keine Staus beim Pflügen gab. Der Qualm aus den Auspuffen zeigte, wie die Maschinen beansprucht wurden. Ein Kultivator, gezogen von einem MAN 2L1, 24 PS, Baujahr 1958, Besitzer Henrik Jensen, kam ebenfalls zum Einsatz. Das umgepflügte Land wurde dann mit einer Egge weiterbearbeitet. Hier war Kröger mit seinem wassergekühlten Fendt Fix 2 unterwegs. Zum Aufwärmen wurde eine leckere heiße Gulaschsuppe angeboten und die aufgestellten Tische und Bänke in der Sonne genutzt. Zufrieden mit dem Verlauf war Stefan Stüber vom Festausschuss als Organisator, da viele Hände ihm bei der Abwicklung geholfen hatten. krö

Jahreshauptversammlung

Der neue Vorstand von links mit Detlef Kröger, Susanne Kahl, Olaf Voß, Anja Kröger, Arne Voß, Thomas Posilek, Niels Schröder, Hans-Jürgen Wieben, Marco Voß, Ingo Kahl und Christian Müller. Es fehlt Stefan Stüber.

Schnelle Jahreshauptversammlung der Drescher in Heidmühlen „Sprüttenhus“ war wieder gut besucht.

So schnell war die Jahreshauptversammlung der Dreschvereinigung Heidmühlen lange nicht durchgeführt worden, als der 1. Vorsitzende Thomas Posilek seine erste Versammlung als Leiter um 20.45 Uhr schließen konnte. Diese musste vom 26. Oktober 2017 wegen eines Feuerwehreinsatzes auf Donnerstag, den 30. November 2017 verschoben werden. Pünktlich um 20.00 Uhr konnte Posilek 35 Anwesende der insgesamt 138 Mitglieder starken Vereinigung im „Sprüttenhus“ in Heidmühlen begrüßen. In seinem Jahresbericht ging er nochmal auf die Aktivitäten des letzten Jahres ein. So wurden im Laufe des Jahres wieder Kartoffeln gepflanzt und bei dem großen Kartoffelfest am 23. September 2017 auf dem Vereinsacker geerntet. Zusätzlich waren viele Mitglieder zwei Mal beim Sammeln des Kartoffelkäfers aktiv. Dies musste durchgeführt werden, da die Kartoffeln biologisch angebaut wurden und so für die Käfer im wahrsten Sinne des Wortes „ein gefundenes Fressen“ waren.

Die Vorstandsriege kurz vor dem Beginn der Versammlung

Die Drescher beteiligten sich wieder am Osterfeuer am Schießstand (fiel wegen Schlechtwetter jedoch aus) und gewannen einen Pokal beim Pokalschiessen der Kyffhäusergemeinschaft. Traditionell waren viele Mitglieder wieder am Himmelfahrtstag nach Brokstedt zum Lanzbulldogtreffen gefahren und Ende Juli wurde eine Treckerausfahrt bis zum Gut Petluis bei Daldorf bei leider schlechtem Wetter sehr erfolgreich durchgeführt. Der Grillabschluss fand dann beim Mitglied Christian Schneider statt. Im Juli konnte dann die überarbeitete WELGER – Presse eingesetzt werden und hat dann gute Dienste geleistet. Der Unterstand am Sportplatz wurde u. a. von Christian Müller, Arne und Marco Voß mit Schiebetüren versehen, so dass jetzt auch vom Vereinsacker bei Veranstaltungen die Flächen optimal genutzt werden können. Im November fand dann auf dem Acker von Mario Meyn das alljährliche Pflügen statt. Fünf Clubabende wurden durchgeführt und dreimal traf sich der Vorstand. Veranstaltungen von befreundeten Vereinen konnten teilweise besucht werden. Dies ist allerdings noch ausbaufähig.

Der erste Vorsitzende Thomas Posilek mit seinem Vertreter Detlef Kröger

Niels Schröder als 2. Maschinenwart berichtete aus seinem Bereich. Besonders zu erwähnen ist das Pflastern in der Klinter Scheune, die Reparatur der Welger-Presse und der Kartoffelsortiermaschine, sowie die Anschaffung eines größeren Toilettenwagens. Für den wird noch eine Unterstellmöglichkeit gesucht. Über ein leichtes Minus konnte die Kassenwartin Susanne Kahl berichten. Dies sei jedoch nicht besorgniserregend, der Kassenstand ist immer noch gut. Kassenwartin und Vorstand wurden einstimmig entlastet. 

Bei den Wahlen gab es folgende Veränderungen: Ingo Wöbke trat als erster Maschinenwart zurück und Niels Schröder wurde einstimmig gewählt. Die beiden Stellvertreter hierbei sind jetzt Ingo Kahl und Hans-Jürgen Wieben. Marco Voß bleibt im Festausschuss und Matthias Linau wurde als Kassenprüfer gewählt. 

Bürgermeister Geert Uwe Carstensen dankte dem Verein für den Umbau des Unterstandes und wünscht weiterhin viel Erfolg. Für das nächste Jahr ist wieder ein großes Dreschfest geplant, informierte der Vorsitzende. Er hofft bei den dafür anstehenden Arbeiten auf reichliche Unterstützung, damit die Veranstaltung wieder ein voller Erfolg wird. „Das wir so schnell mit den Punkten durch sind, damit habe ich nicht gerechnet,“ sagte ein sichtlich zufriedener Th. Posilek. Er freue sich auf weiterhin sehr aktive Mitglieder bei den kommenden Veranstaltungen.

Viel Spaß beim diesjährigen Pflügen der Drescher aus Heidmühlen viele Zuschauer fanden den Weg auf den Acker von Mario Meyn

Mit viel Spaß hatte der Festausschuss der Dreschgemeinschaft Heidmühlen das alljährliche Pflügen geplant und den Weg dorthin gut ausgeschildert. Auch die Einladung kam, wie in den letzten Jahren, sehr kurzfristig. Am Sonntag, den 12. November 2017 waren rund 50 Mitglieder und Gäste auf die Koppel von Mario Meyn im Mühlenweg gekommen, um sich die Arbeiten mit den Maschinen aus den Fünfziger- und Sechziger Jahren anzusehen. Mit Trecker und Pflug waren 15 Vereinsmitglieder erschienen, um ihr Können mit den alten Maschinen zu demonstrieren.

Die ersten Furchen zog allerdings ein „Jungspund“ der 16jährige Jonas Lubbe mit dem alten Deutz und Pflug von Detlef Kröger. Als wenn er es schon immer gemacht hatte, Schnurgerade legte er los und zeigte den alten Hasen, wie sauber gearbeitet werden kann, wenn die Maschinen ordentlich gepflegt und richtig eingestellt sind. Schnell fingen weitere Mitglieder mit ihren Treckern und Zwei-, bzw. Dreischarpflügen an und bearbeiteten den Acker. Bei diesem Boden wurde die Pflugschare schnell wieder blank, hatten sie doch fast ein Jahr bei ihren Besitzern in der Ecke gelegen und wurden nicht eingesetzt. An seinem Fendt Fix 2 hatte Erich Kröger eine Egge angebaut, mit der das frisch gepflügte Land weiter bearbeitet wurde. Alle hatten viel Spaß dabei und freuten sich, dass die alten Trecker immer noch ohne Probleme die schwere Arbeit bewältigten. Der Qual aus dem Auspuff zeigte jedoch, wie sehr die Maschinen beansprucht wurden. Zwischendurch stärkten sich die Anwesenden an der Bratwurst oder dem Nackensteak, sowie an den Getränken. Schnell fanden Gruppen zusammen zum Klönen und fachsimpeln. Man kann schon erkennen, wer seinen Pflug optimal eingestellt hat, meinte einer der Zuschauer, dass sieht man dann an der Furche, bzw. an den Schwung, mit dem die Erde umgepflügt wurde. Trotz schlechter Wettervorhersage blieb es trocken und es machte allen sehr viel Spaß. Thomas Posilek, der erste Vorsitzende, war mit der Resonanz sehr zufrieden. 

Zum Abschluss lud er alle Teilnehmer zu sich auf den Hof zu einem Arbeitsbier ein, um den Tag nochmal Revue passieren zu lassen. Der nächste Termin der Dreschgemeinschaft ist dann am Donnerstag, den 30. November um 20.00 Uhr im „Sprüttenhus“, um die ausgefallene Jahreshauptversammlung durchzuführen.